LehreHinweise zu Vorlesungsverzeichnis und Stundenplan finden Sie auf den Seiten des Fachbereich ASL - Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung (besuchen Sie bitte auch die Rubrik Studium mit vielfältigen Hinweisen rund ums Studium).
Das Fachgebiet Ökonomie der Stadt- und Regionalentwicklung engagiert sich im Bachelor- und im Master-Studiengang sowie in der Doktorandenausbildung des Fachbereichs 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung. Wir leisten Beiträge zum integrierten Grundstudium des Fachbereichs, im Hauptstudium "Stadt- und Regionalplanung" sowie im Masterstudiengang "Stadt- und Regionalplanung". Ferner bietet das Fachgebiet Module im Masterstudiengang "Nachhaltiges Wirtschaften" des Fachbereichs 07 an. Über das Graduiertenzentrum Umweltforschung und -lehre gradZ besteht auch für Studierende anderer Fachbereiche die Möglichkeit zur Teilnahme.
Ein Schwerpunkt des Studienangebots liegt in den wissenschaftlichen Vertiefungen des Masterstudiums bzw. des Diplom II Studiengangs "Stadt- und Regionalplanung". Angebote erfolgen hier in der Mastervertiefung "Stadt- und Regionalentwicklung" sowie den D II Vertiefungsrichtungen "Nachhaltige Regionalentwicklung" und "Stadtentwicklungsplanung".
Im Bereich der Postgraduierten sind wir beteiligt am Graduiertenzentrum für Umweltforschung und -lehre der Universität Kassel.
Zudem bieten wir gemeinsam mit der Hochschule Liechtenstein (Architektur und Raumplanung) und der Universität Innsbruck (Städtebau und Raumplanung, Geographie, Soziologie) ein Promovendenkolleg zum Thema "Nachhaltige Raumentwicklung" an. Im Jahr 2009 widmete es sich dem Thema "Globale Krise - regionale Nachhaltigkeit". Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2010 publiziert.
Wintersemester 2011/12Angebote des Fachgebiets ÖSRVorlesung:A-1.002 Gesellschaft und Umwelt
Teil: Ökonomische Grundlagen des Planens und Bauens
Das Modul ist eine Pflichtvorlesung für Bachelor ASL im 1. Semester. Sie besteht aus verschiedenen Teilen (Ökologie, Soziologie, Politik und Recht, Ökonomie, Technik und Verkehr).
Der Leistungsnachweis erfolgt in einer gemeinsamen Klausur.
Die nachfolgenden Materialien erfordern ein Passwort.
Skript Ökonomische Grundlagen Winter 2011
Vorlesung Ökonomische Grundlagen I
Ökonomische Grundlagen II
Ökonomische Grundlagen III
Ökonomische Grundlagen IV
Ökonomische Grundlagen V
Seminare:A-2.203 Ökonomie von
Stadt und RegionSemesterthema: Wohlstand
ohne Wachstum – lokale und regionale Alternativen der Wohlstandsmehrung „Wohlstand ohne Wachstum“ lautet eine aktuelle Formel, welche den bisherigen ressourcenintensiven und klimagefährdenden Wachstumspfad westlicher Gesellschaften in Frage stellt. Eine Reihe von Veröffentlichungen (Jackson 2011, Miegel 2010, Seidl/Zahrnt 2010) und Aktionen (Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“) zeigen den Handlungsbedarf. Aber wie soll eine wohlstandsorientierte, klimaneutrale Ökonomie aussehen? Können hier lokale und regionale Ansätze Beispiele liefern?
Das Modul will sowohl den wissenschaftlichen Hintergrund zur Diskussion stellen als auch konkrete Umsetzungen alternativer Ansätze genauer untersuchen.
- Grenzen des Wachstums – Zur Kritik des westlichen Wachstumspfades aus ökonomischer, ökologischer, sozialer, psychologischer und demographischer Sicht
- Lebenszufriedenheit und materieller Wohlstand
- Effizienzstrategien
- Alternativen lokalen und regionalen Wirtschaftens ohne Ressourcenverbrauch – von regionalen Wirtschaftskreisläufen bis hin zu suffizienten Gemeinschaftsökonomien
- Kommunale Gewerbe- und Standortpolitik (Kahnert): Auch die kommunale Gewerbepolitik muss sich der Frage veränderter Ökonomien und ihrer Flächen- und Gebäudebedarfe stellen.
Literaturtipp: Jackson, Tim 2011: Wohlstand ohne Wachstum. München: oekom
Lehrende: Univ.-Prof. Dr. Ulf Hahne / Hon.-Prof. Dr. Rainer Kahnert
D-2.005 Ländlicher Raum und neue KulturlandschaftenSemesterthema: Neue Ländlichkeit?
Ländliche Räume gelten als Verlierer der Globalisierung. Die Urbanisierung überlässt den ländlichen Räumen bestimmte Restfunktionen, doch Ökonomie und Bevölkerungswachstum konzentrieren sich andernorts. Folglich nehmen die Benachteiligungen ländlicher Räume und die Verschlechterung der lokalen Lebensbedingungen zu, der demographische Wandel verstärkt dies, so dass die bestehenden Lösungen für „gleichwertige Lebensverhältnisse“ (soziale und technische Infrastrukturen) sich nur zu hohen Kosten aufrechterhalten lassen.
Zugleich aber sind ländliche Räume Hoffnungsträger für die Energiewende, für Flächenkompensationen, für die landschaftsbezogene Erholung, für Kaltluftentstehungsgebiete, für alternative Lebensmodelle etc. Eine neue Ländlichkeit zeichnet sich ab: Moderne Architektur mit lokalen Materialien, verstärkte Nachfrage nach regionalen Produkten und Lebensweisen sowie neue Einkommensquellen durch erneuerbare Energien und Umweltleistungen schaffen neue Perspektiven für das Land.
Das Seminar will den verschiedenen Bereichen – kritisch – nachgehen.
Der erste Teil des Moduls besteht aus einer genaueren Bestandsaufnahme zu Definitionen und Status ländlicher Räume in Europa mit demographischen, ökonomischen, sozialen und ökologische Fakten in Relation zu den Verdichtungsräumen.
Der zweite Teil befasst sich mit der Zukunft ländlicher Räume. Hier werden Entwicklungen im Bereich neuer Landnutzung (Energie, Naturschutz, Infrastrukturtrassen) und neuer Landnahme betrachtet; es wird auf Instrumente der Regionalentwicklung eingegangen (ländliche Regionalentwicklung, Dorferneuerung, Regionalplanung und Infrastruktur); und es werden politische Vorstellungen zur Entwicklung ländlicher Räume (Berlin-Institut, Zukunftsrat Bayern etc.) untersucht.
Ein Ausblick auf die Veränderungen durch die neue EU-Förderperiode ab 2014 erfolgt.
Schließlich wird die Frage erörtert, welche Berufsfelder die Veränderungen in ländlichen Räumen mit sich bringen und wie PlanerInnen und Absolventen im Bereich Nachhaltiges Wirtschaften davon profitieren können.
Lehrende: Prof. Dr. Ulf Hahne / Dipl.-Ing. MSc. Felix Kühnel
Projekte:
PRO-2.002
Klimaanpassung im Tourismus – Handlungsansätze für Kommunen
Projekt für Masterstudierende
Der Klimawandel beinhaltet für Tourismusgemeinden sowohl Gefahren als auch Chancen. Doch die Zeithorizonte touristischer Akteure sind deutlich kürzer als die Zeiträume des Klimawandels. Wie kann man Kommunen in Nordhessen dennoch zu Maßnahmen der Klimaanpassung bewegen? Zieht das Argument touristischer Verbesserungen? Wo liegen die Ansatzpunkte für Planung und Marketing?
Das Projekt dockt an das Forschungsprojekt KLIMZUG an und unterstützt die Suche nach geeigneten Handlungsansätzen und -strategien für die kommunale Ebene.
Betrachtet werden u.a.
- Angebotsanpassungen (technisch, organisatorisch)
- Klimaorientierte Serviceanpassungen (Hitzetelefon, Zeitanpassungen )
- Neue Aktivitätsangebote klimaneutralen Reisens (Wanderwege, Wasserwandern, E-Bikes etc.)
- Marketing für klimaangepasstes Reisen
- Anforderungen an eine klimaneutrale Destination.
Ziel ist die Erarbeitung von konkreten Maßnahmen und Strategien für ausgewählte Kommunen und Teilräume in Nordhessen.
Das Projekt ist eng verknüpft mit dem Forschungsvorhaben KLIMZUG NordHessen.
www.klimzug-nordhessen.de
Lehrende: Dipl.-Kauffr. Christine Kahl, Dipl.-Kulturwiss. Henriette Horni, Dipl.-Geogr. Simone Markert
Lehrangebote früherer SemesterAngebote im SS 2011 [pdf, 25kb]
Angebote im WS 2010/2011 [pdf, 145kb]
Angebote im SS 2010 [pdf, 76kb]
Angebote im WS 2009/2010 [pdf, 39kb]
Angebote im SS 2009 [pdf, 32kb]
Angebote im WS 2008/09 [pdf, 24kb]
Angebote im SS 08 [pdf, 35kb]
Angebote im WS 05/06 [pdf, 13kb]
Angebote im SS 05 [pdf, 184kb]
Angebote im WS 04/05 [pdf, 422kb]
Angebote im SS 04 [pdf, 147kb]
Angebote im WS 03/04 [pdf, 104kb]
Angebote im SS 03 [pdf, 336kb]
Angebote im WS 02/03 [pdf, 103kb]
Angebote im SS 02 [pdf, 100kb] Diplom-, Projekt- und StudienarbeitenUnter "Studentische Arbeiten" finden Sie eine Liste mit Themenvorschlägen für Diplom- und Studienarbeiten. Außerdem gibt es dort Hinweise zur Anfertigung von Diplom-, Projekt- und Studienarbeiten sowie einen Link zu abgeschlossenen Arbeiten.
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